Hegau24-Das Wanderevent 2024 im Hegau

Die 3. Auflage der 24h-Wanderung „Hegau24“ fand am 12./13. Juli 2024 statt und war erneut ein besonderes Wandererlebnis

Egal welches Orakel oder welche Wetter-App befragt wurde: Die dritte Auflage der Hegau24 würde nicht ohne Regen bleiben. Und so kam es auch. Bei einem Mix aus Sonne, Wolken und leichtem Regen starteten die 220 Teilnehmer um 19 Uhr am Freitagabend auf die 83 km lange Strecke mit 1650 Höhenmetern. Schon beim ersten Versorgungsposten an der Zimmerholzer Hütte setzte kontinuierlicher Regen ein. Die gut ausgerüsteten Wanderer mussten bereits auf dem “Alten Postweg“ die Stirnlampen einschalten, um sich im Regen und Nebel zu orientieren. Bis zum Versorgungsposten bei der Freiwilligen Feuerwehr in Watterdingen waren die meisten Teilnehmer durchnässt und froh, eine warme Mahlzeit zu erhalten. Und so ging es weiter; der Regen nahm einfach kein Ende. Aber die Teilnehmer haben sich davon in keiner Weise abschrecken lassen und die Tour durch schlammige und aufgeweichte Wege unbeirrt fortgesetzt. Wer zwischendurch doch verzweifelte, wurde von den begleitenden Radscouts sowie den Helfern an den Erlebnis- und Versorgungsstationen mit viel Zuspruch, einem Schnaps von der Rollizunft Welschingen, Kaffee oder Honigbroten wieder aufgebaut. Ein ganz besonderes High light war das “Early Bird“ Frühstück ab 1 Uhr am Samstagmorgen in der “Linde“ in Büsslingen. Hier konnten sich die Teilnehmer in der warmen Gaststube bei einem liebevoll angerichteten Frühstücksbuffet vom Bürgerverein Linde verwöhnen und die nasse Kleidung ein wenig trocknen lassen.

Mit dem anbrechenden Tageslicht am Samstagmorgen war etwa die Hälfte der Strecke geschafft und der moralische Tiefpunkt bei den meisten überwunden. Allerdings machten sich jetzt schmerzende Füße, teilweise mit Blasen, Knieschmerzen und Erschöpfung bemerkbar und die Shuttle-Fahrzeuge waren vermehrt im Einsatz, um die Teilnehmer nach Engen zurück zu fahren. Eigentlich war für den Samstag trockenes Wetter angesagt und erhofft, aber dies blieb leider nur ein Wunschgedanke. Kaum waren die Teilnehmer auf der Schweizer Seite in Thayngen angekommen, öffnete der Himmel erneut seine Schleusen. An der steinzeitlichen Höhle im Kesslerloch wurden die Wanderer von der “Arbeitsgemeinschaft Pro Unterer Reiat“ mit einer heißen Suppe verwöhnt, bevor es auf den anspruchsvollsten Teil der Strecke ging: Den Reiat-Weg mit ca. 300 Hm Anstieg über einen 7 km langen Singletrail. Selbst bei gutem Wetter ist dieses Stück nach bereits zurückgelegten 55 km eine Herausforderung. Über die steilen, rutschigen Wege und Treppen wurde den Wanderern hier alles abverlangt und es waren bewegende Momente all jene schlammverdreckten aber stolzen Wanderer an der “Reiatstube“ in Opfertshofen zu begrüßen. Und endlich zeigte sich die Sonne!

Das nächste Etappenziel war das Weingut Hübscher in Altdorf, das zur Weinprobe einlud. Wein und Sonne hellten die Stimmung deutlich auf und mobilisierten neue Kräfte bei den müden Wanderer. Bis zur Mühlbachschlucht in Tengen waren es zwar noch gute 6 km aber dort wurden die Teilnehmer von den Therapeuten des “Gesundheitsschuppens Neuhausen“ zur Fußmassage erwartet. Die Abkühlung im Mühlbach war für die geschundenen Füße eine willkommene Abwechslung und auch die Fußmassage wurde gerne in Anspruch genommen. Wem das alles zu viel war, hat sich mit dem angebotenen Cola-Weizen der Touristik Engen belohnt und den Weg fortgesetzt. Kaffee & Kuchen gab es im Anschluss beim Versorgungsposten des TV Engen im Schloss Blumenfeld nach zurückgelegten 71,5 km. Der Weg ist das Ziel und mit diesem Fokus ging es weiter auf die letzten 12 km über den Wilberg mit Getränkeversorgung, weiter zum Wanderparkplatz “Sedele“ unterhalb vom Hohenhewen, ebenfalls mit Getränkeposten vom Oldtimer & Fahrzeugmuseum Engen. Die letzten Kilometer führten noch am Sudhaus in Engen auf ein Bierchen vorbei bevor es durch den neuen Stadtgarten ins Ziel bei der Großsporthalle ging.

Mit dem anbrechenden Tageslicht am Samstagmorgen war etwa die Hälfte der Strecke geschafft und der moralische Tiefpunkt bei den meisten überwunden. Allerdings machten sich jetzt schmerzende Füße, teilweise mit Blasen, Knieschmerzen und Erschöpfung bemerkbar und die Shuttle-Fahrzeuge waren vermehrt im Einsatz, um die Teilnehmer nach Engen zurück zu fahren. Eigentlich war für den Samstag trockenes Wetter angesagt und erhofft, aber dies blieb leider nur ein Wunschgedanke. Kaum waren die Teilnehmer auf der Schweizer Seite in Thayngen angekommen, öffnete der Himmel erneut seine Schleusen. An der steinzeitlichen Höhle im Kesslerloch wurden die Wanderer von der “Arbeitsgemeinschaft Pro Unterer Reiat“ mit einer heißen Suppe verwöhnt, bevor es auf den anspruchsvollsten Teil der Strecke ging: Den Reiat-Weg mit ca. 300 Hm Anstieg über einen 7 km langen Singletrail. Selbst bei gutem Wetter ist dieses Stück nach bereits zurückgelegten 55 km eine Herausforderung. Über die steilen, rutschigen Wege und Treppen wurde den Wanderern hier alles abverlangt und es waren bewegende Momente all jene schlammverdreckten aber stolzen Wanderer an der “Reiatstube“ in Opfertshofen zu begrüßen. Und endlich zeigte sich die Sonne!

Das nächste Etappenziel war das Weingut Hübscher in Altdorf, das zur Weinprobe einlud. Wein und Sonne hellten die Stimmung deutlich auf und mobilisierten neue Kräfte bei den müden Wanderer. Bis zur Mühlbachschlucht in Tengen waren es zwar noch gute 6 km aber dort wurden die Teilnehmer von den Therapeuten des “Gesundheitsschuppens Neuhausen“ zur Fußmassage erwartet. Die Abkühlung im Mühlbach war für die geschundenen Füße eine willkommene Abwechslung und auch die Fußmassage wurde gerne in Anspruch genommen. Wem das alles zu viel war, hat sich mit dem angebotenen Cola-Weizen der Touristik Engen belohnt und den Weg fortgesetzt. Kaffee & Kuchen gab es im Anschluss beim Versorgungsposten des TV Engen im Schloss Blumenfeld nach zurückgelegten 71,5 km. Der Weg ist das Ziel und mit diesem Fokus ging es weiter auf die letzten 12 km über den Wilberg mit Getränkeversorgung, weiter zum Wanderparkplatz “Sedele“ unterhalb vom Hohenhewen, ebenfalls mit Getränkeposten vom Oldtimer & Fahrzeugmuseum Engen. Die letzten Kilometer führten noch am Sudhaus in Engen auf ein Bierchen vorbei bevor es durch den neuen Stadtgarten ins Ziel bei der Großsporthalle ging.

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