Mehrere, eindrucksvolle Vulkankegel laden zu Wanderungen ein, die belohnt werden mit atemberaubender Aussicht auf die majestätische schweizer Alpenkette mit ihren schneebedeckten Gipfeln, auf den Bodensee sowie den umliegenden Hegau mit seinen teils 800 m hohen Vulkanbergen. 

 

 

 

 

 

Ludwig Finckh, ein Heimatdichter, bezeichnete diese erloschenen Vulkanberge treffend

„Des Hergotts Kegelspiel“...

 

 

 

Bereits vor 15.000 Jahren war die Region Siedlungsraum steinzeitlicher Jäger, welche die Höhlen des Brudertals nutzten, wie Ausgrabungen belegen. Der berühmte Petersfels und die Gnirshöhle sind landschaftlich und geschichtlich hochinteressante Ausflugsziele für die ganze Familie. Auf einem Rundpfad, ausgestattet mit vielen Informationstafeln, bekommt man einen hautnahen Eindruck über das Leben der Rentierjäger und der späteiszeitlichen Pflanzenwelt. 

--> Übrigens können Sie sich auch im städtischen Museum über die steinzeitliche Geschichte Engens bis in die Neuzeit kundig machen - was besonders bei schlechtem Wetter DIE Alternative ist. Mehr dazu im Text weiter unten.

 

Es gibt vier Naturschutzgebiete mit ca. 203 ha Fläche, welche nach §32 Naturschutzgesetz Baden-Württemberg den Schutzstatus eines Biotops besitzen. Etliche Teile des Gemeindegebietes Engen befinden sich direkt im Landschaftsschutzgebiet „Hegau“.

Der interessierte Besucher findet eine außerordentliche Flora und Fauna vor, die es zu entdecken und genießen gilt. Dank zahlreicher Pflegemaßnahmen wird versucht, den Artenreichtum aber auch das besondere Landschaftsbild zu erhalten.

 

 db P185 Hegau Katzenbuckel

 

 

Kurze Geschichtsreise durch Engen

 

Im 11. Jahrhundert wurde Engen zum ersten Mal urkundlich erwähnt und hatte bereits zu der Zeit eine bewegte Geschichte hinter sich. Im späten Mittelalter entwickelte sich das Städtchen zu einer aufstrebenden Stadt. Zeugen jener glanzvollen Zeit sind das Krenkinger Schloss, das ehemalige Dominikanerinnenkloster St. Wolfgang, welches heute das städtische Museum beherbergt und der Marktplatz mit seinen sehenswerten Bürgerhäusern aus dem 15. und 17. Jahrhundert. Das historische Ensemble der Altstadt Engen steht unter Denkmalschutz und wurde in den 70ern des vergangenen Jahrhunderts preisgekrönt restauriert.

Idyllische Plätze, zahlreiche Brunnenplastiken, schmale Gassen und liebenswert hergerichtete Häuserfronten erwecken eine fast südländische Atmosphäre.

 

 

Im Städtischen Museum plus Galerie erfährt der Besucher viele Details aus der wechselvollen Geschichte der Stadt. Von der ersten Besiedlung über die Blütezeit im Mittelalter bis hin zur Gegenwart. Besonders interessant ist sicherlich die archäologische Abteilung der „guten Stube“, wie die Einheimischen ihr Museum nennen, mit steinzeitlichen Funden aus dem Brudertal bei Bittelbrunn (Teilort). Eine weitere Dauerausstellung widmet sich der sakralen Kunst. Darüber hinaus finden wechselnde Kunstausstellungen im Städtischen Museum + Galerie sowie Konzerte und Lesungen in den Räumlichkeiten des früheren Dominikanerinnenklosters statt.

 

Hochinteressant und die Geschichte nochmals lebendig werden lassend sind die verschiedenen Stadt- und Erlebnisführungen.

 

 

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Sie können wählen zwischen

 

Stadtführung

Nachtwächterführung mit Bürgersfrau

Führung mit der Bade-Magd Maria Anna Rund

Planetenlehrpfad

Geocaching-Tour 

weitere Infos auch auf dieser website unter "Kunst und Kultur"

  

 

 

Für Informationen steht Ihnen das Touristik Büro gerne zur Verfügung.

 

 

Was gibt’s noch rund um Engen?

 

Zu Engen gehören seit den Eingemeindungen in den 70ern die Ortschaften Stetten, Zimmerholz, Bargen, Bittelbrunn, Biesendorf, Anselfingen, Neuhausen und Welschingen.

Bittelbrunn (Teilort) ist auf einem Hochplateau gelegen und bietet einen herrlichen Blick über den Hegau und bei guten Wetterverhältnissen bis auf die Alpen. Ein weiterer Anziehungspunkt des Dorfes sind das Bittelbrunner Schlössle und die historischen Fachwerkbauten.

In Bargen befinden sich die zu den in Baden-Württemberg besterhaltenst geltenden Ruinen eines römischen Gutshofes – die Villa rustica. Das Areal umfasst eine Fläche von 2,5 ha und ist ebenso ein lohnendes Wanderziel.

 

Wer mehr Burgruinen sehen möchte, bewandert am besten den Hohenhewen mit seinen 846 Metern Höhe. Die Burg entstand im 12. Jahrhundert und wurde im Dreißigjährigen Krieg zerstört. Trotzdem lassen die steinernen Überreste noch von einstiger Größe ahnen. Vom Hohenhewen aus, dem Hausberg Engens, zeigt sich ein grandioses Panorama. Ebenso sehenswert wie mit berauschender Aussicht lohnenswertes Wanderziel sind der Berg Neuhewen mit der Burgruine Neuhewen sowie der Aussichtspunkt Hegaublick nahe Stetten.

 

 

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Freizeitaktivitäten hoch im Kurs

 

Neben herrlichen Wanderwegen können sich die Feriengäste den Hegau auch mit dem Fahrrad erobern. Wer kein eigenes Fahrrad mitbringt kann sich beim Fahrradverleih in Engen aushelfen lassen, auch E-Bikes sind dabei. Infos im Bürgerbüro oder beim Tourtistikverein Engen e.V.

 

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Das Erlebnisbad mit seiner Riesenrutsche und Strömungskanal, Beachvolleyballfeldern und Beach-Soccer-Feld bietet genügend Abkühlung und Spaß an heißen Tagen. Wer mag spielt am angrenzenden Tennisplatz.

 

Auch kulinarisch ist Engen mit seinen zahlreichen Gastronomieangeboten von gutbürgerlich bis international gut aufgestellt. Mehr unter: Engen kulinarisch

 

Eingebettet in den Hegau mit einer Fläche von rund 7.000 ha und ca. 10.400 Einwohnern bietet Engen einiges für seine Besucher. 

 

Es wird gesorgt für Körper, Geist und Seele.

 

Herzlich willkommen in Engen